PLus-Duos

Fokus:

Entwickeln von Grundvorstellungen zur Addition, Üben des Darstellungswechsels

So geht es:

Die Übungsreihe 'Plus-Duos' (in Anlehnung an primakom: Minustrios) umfasst fünf Übungen:

In Übung 1 bis 4 wird jeweils eine Darstellungsform in den Fokus gerückt:

  • In Übung 1 sollen zu vorgegebenen Alltags-Bildern passende Rechenaufgaben, Rechengeschichten und Handlungen gefunden werden.
  • In Übung 2 sollen zu vorgegebenen Rechenaufgaben passende Alltagsbilder, Rechengeschichten und Handlungen gefunden werden.
  • In Übung 3 sollen zu vorgegebenen Rechengeschichten passende Alltagsbilder, Rechenaufgaben und Handlungen gefunden werden.
  • In Übung 4 sollen zu vorgegebenen Handlungen passende Alltagsbilder, Rechenaufgaben und Rechengeschichten gefunden werden.

Handlungen am Material sollen von den Kindern ausgeführt und von einer mündlichen Beschreibung begleitet werden.
Rechengeschichten sollen ebenfalls mündlich formuliert werden.
Alltags-Bilder und Rechengeschichten hingegen sollen von den Kindern auf vorbereiteten Blanko-Spielkarten schriftlich festgehalten werden. Diese Spielkarten-Paare heißen Plus-Duos.

Um die drei Grundvorstellungen Hinzufügen, Zusammenfassen und Vergleichen anzusprechen, sind in jeder Übung drei Aufgaben vorgegeben.
Werden alle vier Übungen bearbeitet, entstehen insgesamt also zwölf Spielkarten-Paare, mit denen anschließend verschiedene Spiele gespielt werden können.
Übung 5 stellt vier gehaltvolle Spielideen vor.

 

Bearbeiten Sie mit einem Lernenden diese Aufgaben, sollten Sie auf Folgendes achten:

  • Das Kind sollte bei Übung 1 bis 4 geeignete Darstellungen finden. Das unten auf dieser Seite zu findende pdf-Dokument ‚Kriterien für gute Darstellungen‘ kann hierbei als Orientierung dienen. Lesen Sie es sich vorab durch oder haben Sie es während der Durchführung bei sich. So lässt sich leichter beurteilen, ob das Kind eine geeignete Darstellung gewählt hat.
  • Sie sollten das Kind bei Übung 1 bis 5 immer wieder auffordern zu erklären, warum zwei Darstellungen zueinander passen oder nicht. Denn das sprachliche Reflektieren ist für den Verständnisaufbau von großer Bedeutung. Helfen können dabei Fragen wie:
    • Kannst du mir erklären, was du dir gedacht hast?
    • Warum passen diese beiden Spielkarten/Darstellungen (nicht) zusammen?
    • Wofür stehen diese Plättchen/Holzwürfel/Bonbons/Punkte/Zahlen?
    • Wo siehst du (in dem Bild) die 4, die 2 und die 6? (Bei der Aufgabe 4 + 2 = 6)
  • Sie sollten die Übungen (siehe pdf-Dokumente unten) während der Durchführung bei sich haben, so dass Sie dem Kind:
    • bei Übung 1 die vorgegebenen Alltags-Bilder-Spielkarten vorlegen können.
    • bei Übung 2 die vorgegebenen Rechenaufgaben-Spielkarten vorlegen können.
    • bei Übung 3 die vorgegebenen Rechengeschichten vorlesen können. 
    • bei Übung 4 die vorgegebenen Handlungen vormachen und sprachlich beschreiben können.
    • bei Übung 5 die Spiele erklären können.
  • Sie sollten ausreichend leere Spielkarten (siehe pdf-Dokument unten) während der Durchführung bei sich haben, denn vielleicht benötigt das Kind auch mal einen zweiten Versuch.
  • Sie sollten reale Gegenstände, die in den Alltags-Bildern oder Rechengeschichten vorkommen, während der Durchführung bereithalten. Denn sollte es für das Kind ein zu hoher Anspruch sein, mit Vertretern wie Plättchen oder Holzsteinen eine passende Handlung auszuführen, kann es auf die realen Gegenstände zurückgreifen.

Übung 1: Vom Alltagsbild zu...Übung 2: Von der Rechenaufgabe zu...Übung 3: Von der Rechengeschichte zu...Übung 4: Von der Handlung zu...Übung 5: Spielideen für den selbstentwickelten KartensatzKriterien für gute DarstellungenLeere Spielkarten

Weitere Anregungen