Die auf dieser Seite dargestellten Übungen ergänzen die Inhalte des Videos und sind für den direkten Einsatz nutzbar.

Voraussetzungen

Zur verständigen Ausführung der Übungen sollten die Kinder ...

Weitere Zusammenhänge zu anderen Modulen können dem Arithmetik-Plan-Primarstufe entnommen werden.

Diagnose

Im Folgenden werden verschiedene Aufgaben vorgestellt, die dazu geeignet sind, das Thema Sicher im 1–1 zu behandeln. Mit der Standortbestimmung können Sie vor Durchführung der Übungen erheben, wie sicher die Kinder bereits sind bzw. nach Durchführung der Übungen überprüfen, inwiefernd die Kinder nun über die entsprechenden Kompetenzen zum Thema Sicher im 1–1 verfügen. 


Meine Einsminuseins-Kartei

In dieser Übungsreihe erstellt das Kind seine eigene Einsminuseins-Kartei und übt mit dieser.

In der Druckvorlage "Einsminuseins-Karten" findet sich für jede der 121 Aufgaben des kleinen Einsminuseins eine Aufgabenkarte. Die Karten-Vorderseiten sind mit den Aufgaben bedruckt. Die dazugehörigen Ergebnisse sollen von dem Kind auf den zunächst noch leeren Karten-Rückseiten nach und nach ergänzt werden.

 

Einfache und schwierige Einsminuseins-Aufgaben

Fokus:

Bestimmen und Aktivieren des Vorwissens des Kindes zum Einsminuseins

Darum geht es:

In dieser ersten Übung soll bei dem Kind zunächst ein Bewusstsein dafür schaffen, dass nicht alle Aufgaben des kleinen Einsminuseins gleich schwierig sind. Welche Aufgaben ein Kind als einfacher empfindet, hängt von seinen individuellen Präferenzen ab. Ergebnisse dieser bereits gewussten Aufgaben dürfen von dem Kind sofort notiert werden.

Abbildung „Übung 1“. Zwei Hände sortieren einen Kartenstapel mit Eins minus eins Aufgaben in die Kategorie „einfache Aufgaben“ oder „schwierige Aufgaben“.

Erforschen und Automatisieren von Kernaufgaben

Fokus: 

Erforschen von Strukturmerkmalen der Kernaufgaben-Familien und Verinnerlichen der Ergebnisse der Kernaufgaben (strukturiertes und automatisierendes Üben)

Darum geht es:

Um das Kind aber auch dazu zu befähigen, schwierige Aufgaben zu lösen, welches eine Vorbereitung auf die dritte Übung bedeutet, wird mit dieser Übung der Blick des Kindes zunächst auf sogenannte Kernaufgaben geleitet. Beim Erkunden der Kernaufgaben wird an die in Übung 1 vom Kind als „einfach“ bezeichneten Aufgaben angeknüpft. Denn dabei sollen zunächst die Familien behandelt werden, die unter den vom Kind als einfacher bezeichneten Aufgaben aus Übung 1 vertreten sind. Anschließend sollen ggf. noch nicht vertretene Kernaufgaben-Familien durch kleinen Impulse der MathehelferIn in den Fokus gerückt werden. Die Kernaufgaben sind besonders einprägsam und sollen in hier verinnerlicht werden, damit sie beim Lösen schwieriger Aufgaben helfen können. Welche Aufgaben das Kind dabei als einfach oder schwierig empfindet und somit zur Lösung hinzuzieht, ist individuell sehr unterschiedlich. 

Abbildung „Übung 2“. Zwei Hände markieren an einer Eins minus Eins Tafel die Aufgaben mit minus 1 als Subtrahend.

Lösen und Automatisieren von Nicht-Kernaufgaben

Fokus:

Entdecken von Beziehungen zwischen Nicht-Kernaufgaben und Kernaufgaben, um diese beim Lösen von Nicht-Kernaufgaben nutzen zu können, sowie Verinnerlichen der Ergebnisse der Nicht-Kernaufgaben (beziehungsreiches und automati- sierendes Üben)

Darum geht es:

In dieser Übung bildet das beziehungsreiche Üben den Mittelpunkt. Das Kind lernt Beziehungen zwischen Aufgaben zu durchschauen und zu nutzen.

Die vom Kind noch nicht gelösten Nicht-Kernaufgaben stehen nun im Fokus der Betrachtung. Diese schwierigeren Aufgaben lernt das Kind durch die Nutzung von Hilfsaufgaben zu lösen. Es lassen sich drei Typen von Hilfsaufgaben unterscheiden: Nachbaraufgaben, Partneraufgaben und Umkehraufgaben. Dafür werden die entsprechenden Einsminuseins-Karten genutzt sowie die Einsminuseins-Tafel als weitere Unterstützung.

 

Abbildung „Übung 3“: In der Mitte liegt die Karte „14 minus 8“. Links daneben zeigt eine Hand auf die Aufgabe in der Eins minus eins Tafel. Rechts bildet eine Hand aus der Darstellung 14 minus 7 im Zwanzigerfeld, die Aufgabe 14 minus 8, indem ein Plättchen weggenommen wird.

Automatisieren von Einsminuseins-Aufgaben

Fokus:

Verinnerlichen der Ergebnisse der Aufgaben des kleinen Einsminuseins (automa- tisierendes Üben)

Darum geht es: 

Die Automatisierungs-Übung  lässt sich in die Abfolge von Übung 1 bis 3 nicht einordnen, da sie wiederkehrend durchgeführt werden sollte: Nach der Erarbeitung einer Kernaufgaben-Familie in Übung 2 sollten jeweils alle bis dato mit Ergebnissen versehenen Karten mehrfach durchgegangen werden. Hier ist es wichtig, dass nur die Aufgaben mit dem Kind automatisiert werden, deren Ergebnisse es sich vorab verständnisbasiert erarbeitet hat. Übung 3 und damit auch die gesamte Übungsreihe schließt mit einer Automatisierungsphase, bei der die gesamte Kartei verwendet wird.

 

Übung 1: Einfache und schwierige Einsminuseins-AufgabenÜbung 2: Erforschen und Automatisieren von KernaufgabenÜbung 3: Lösen und Automatisieren von Nicht-KernaufgabenÜbung A: Automatisieren von Einsminuseins-AufgabenEinsminuseins-KartenEinsminuseins-Aufgaben mit 0Einsminuseins-Aufgaben mit 1Einsminuseins-Aufgaben mit 5Einsminuseins-Aufgaben mit 10Einsminuseins-Aufgaben mit Ergebnis 0Einsminuseins-Aufgaben mit Ergebnis 1Einsminuseins-Aufgaben mit Ergebnis 5Einsminuseins-Aufgaben mit Ergebnis 10Einsminuseins-Aufgaben zur Zerlegung der 10Halbierungsaufgaben


Weitere Anregungen