Die auf dieser Seite dargestellten Übungen ergänzen die Inhalte des Videos und sind für den direkten Einsatz nutzbar.

Meine Einmaleins-Kartei

Fokus:

Verständnisbasierte Automatisierung der Kernaufgaben des Einmaleins und Erarbeitung von Strategien zum Lösen weiterer Einmaleins-Aufgaben

Voraussetzungen:

Zur verständigen Ausführung der Übungen dieser Übungsreihe sollten die Kinder

  • Grundvorstellungen zur Multiplikation entwickelt haben (Multiplikation verstehen).
  • Malaufgaben am Hunderterfeld darstellen können (Multiplikation verstehen).
  • sicher im Hunderterraum addieren und subtrahieren können.

So geht es:

In dieser Übungsreihe werden die Aufgaben des kleinen Einmaleins verständnisbasiert erarbeitet. Im Laufe der Übungen entsteht eine Einmaleins-Kartei, mit der das Kind die Aufgaben des kleinen Einmaleins automatisieren kann. In dem Dokument „Einmaleins-Karten“ finden Sie für jede der Einmaleins-Aufgaben eine Aufgabenkarte. Die Karten-Vorderseiten sind mit den Aufgaben bedruckt. Auf den Rückseiten sind vom Kind nach und nach die dazugehörigen Ergebnisse zu ergänzen.

In Übung 1 (Malaufgaben sortieren) wird zunächst mit dem Kind über Einmaleins-Aufgaben gesprochen, die es bereits kennt. Danach sollen vorgegebene Einmaleins-Aufgaben durch das Kind in einfache und schwierigere Aufgaben unterteilt werden. Der Blick wird dann den einfachen Aufgaben zugewandt, um herauszustellen, aufgrund welcher Aufgabenmerkmale diese vergleichsweise einfach sind. Ziel der Übung ist, dass dem Kind bewusst wird, dass nicht alle Aufgaben gleich schwierig sind. Zudem können Sie einen Einblick erhalten in die Aufgaben, deren Ergebnisse das Kind bereits automatisch abrufen kann.

Zählt das Kind in Übung 1 nicht alle Kernaufgaben zu den einfachen Aufgaben, kann die Ergebnisse nicht schnell abrufen und die Kernaufgaben-Familien nicht vervollständigen, so sind diese mithilfe der zusätzlichen Übung 1B (Kernaufgaben des kleinen Einmaleins) zu erarbeiten. In dieser Übung ist mit dem Kind herauszuarbeiten, warum die Kernaufgaben sich vergleichsweise einfach zu merken sind. Dafür werden nacheinander die einzelnen Kernaufgaben-Familien in den Blick genommen. 

Kann das Kind alle Ergebnisse der Kernaufgaben schnell und sicher abrufen, kann zu Übung 2 (Schwierigere Malaufgaben durch das Nutzen von Tauschaufgaben lösen) übergegangen werden. In dieser Übung wird gemeinsam mit dem Kind erarbeitet, dass Tauschaufgaben in der Multiplikation dasselbe Ergebnis haben und warum dies der Fall ist. Hat das Kind ein Verständnis dafür entwickelt, kann es dieses Wissen nun nutzen, um sich die Ergebnisse schwierigerer Einmaleins-Aufgaben zu erschließen.

Das Ziel von Übung 3 (Schwierigere Aufgaben mit der Kernaufgaben-Strategie lösen) ist, dass das Kind versteht, dass eine schwierigere Malaufgabe in zwei Kernaufgaben zerlegt werden kann. Mithilfe der bereitgestellten Malstreifen kann das Kind handelnd erfahren, wie es schwierigere Malaufgaben durch das Zusammensetzen aus Kernaufgaben erhalten kann.

In den Übungen 2 und 3 soll das Kind anhand einiger Beispiele verstehen, dass es Tauschaufgaben und die Kernaufgaben zum Lösen schwierigerer Multiplikationsaufgaben nutzen kann. Das Verständnis dafür macht es möglich, auf diese Weise weitere Einmaleins-Aufgaben zu lösen und deren Ergebnisse auf den entsprechenden Karteikarten festzuhalten. Nach und nach entsteht so die vollständige Einmaleins-Kartei, mithilfe derer das Kind die Aufgaben automatisieren kann.Übung 1: Malaufgaben sortierenÜbung 1B: Kernaufgaben des kleinen EinmaleinsÜbung 2: Schwierigere Malaufgaben durch das Nutzen von Tauschaufgaben lösenÜbung 3: Schwierigere Malaufgaben mit der Kernaufgaben-Strategie lösenEinmaleins-KartenKernaufgaben-Streifen

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